AYURVEDA - DIAGNOSTIK

AYURVEDA DIAGNOSTIK

Ayurvedische Diagnostik ist ganzheitlich und setzt sich aus einer umfangreichen Anamnese und einer körperlichen Untersuchung zusammen, unabhängig davon, in welchen Körperbereichen die Beschwerden vorliegen. Eine detaillierte Auswertung aller Ergebnisse zusammen sowie die Berücksichtigung der jeweiligen Konstitution bieten die Grundlage für die Behandlung.

Um Krankheiten zu verstehen differenziert der Ayurveda folgende fünf Faktoren:

  • Ätiologische Faktoren (Ursache-Wirkung)
  • Prodromalzeichen (Frühsignale)
  • Das klinische Bild (alle Symptome)
  • Reaktionen auf die Gabe von Linderungsmitteln
  • Die Pathogenese (Krankheitsentwicklung)
Was beinhaltet eine Untersuchung im Ayurveda

Für eine ganzheitliche Untersuchung müssen unter verschiedene Information des Klienten erworben werden: 

  • physische und mentale Konstitution
  • Natur der vorherrschenden Krankheit
  • Körperbau und Gewebestruktur
  • Appetitverhalten und Verdauungskraft
  • Verträglichkeiten, Gewohnheiten, etc.
  • u.a.

Ausserdem wird zusätzlich noch eine körperliche Untersuchung durchgeführt.
Je nach Fall kann diese folgende Methoden beinhalten:

  • Pulspalpation
  • Zungeninspektion
  • Auskulation / Geräuschwahrnehmung
  • Palpation / Perkussion
  • Augeninspektion
  • u.a.

Die Komplexität heutiger Krankheitsbilder erfordert eine fundierte und exakte laboratorische und bildgebende Differenzierung, um grobe Behandlungsfehler vermeiden zu können. Bei rein technischer Diagnostik, werden jedoch wichtige Informationen über den Menschen, die insbesondere bei chronischen, funktionellen und psychosomatischen Störungen entscheidend sind, nicht betrachtet.

Durch ayurvedische Diagnostik lassen sich vielleicht viele Krankheiten im Vorfeld erfassen und noch in reversiblen Stadien therapieren.
Klinische Untersuchungen werden weiter differenziert, was zu einer individuelleren Behandlung führt. Schließlich darf nicht nur die Krankheit das entscheidende Kriterium für oder gegen eine Therapieform sein, die Grundlage und das Milieu des Erkrankten spielen eine gleichwertige Rolle. Störungen ohne moderne „Namensgebung“ finden durch traditionelle Systeme wie Ayurveda Behandlungsmöglichkeiten.

Umgekehrt kann die westliche Humanmedizin in akuten und vitalbedrohlichen Zuständen schnelle effektive Hilfe leisten und Leben erhalten. Die vertrauens- und respektvolle Zusammenarbeit beider Systeme hat sich bewährt.

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